Wettkampfsport

Tauchsport kompetitiv betreiben

Überblick der Disziplinen

Der Tauchsport hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt und umfasst heute mehrere eigenständige Wettkampf- und Breitensportdisziplinen, die jeweils eigene Trainingsformen, Regelwerke und nationale sowie internationale Bewerbe besitzen.

Mit der Zeit entwickelten sich drei selbständige Wettkampfsportarten, die in eigenen sportlichen Veranstaltungen und Bewerben ausgetragen werden und vom Landestauchverband Wien unterstützt und gefördert werden:

Flossenschwimmen und Streckentauchen

Schwimmen mit Flossen – schnell und effizient

Beim Flossenschwimmen geht es darum, eine vorgegebene Strecke möglichst schnell zurückzulegen. Geschwommen wird mit Flossen, Maske und Schnorchel bzw. je nach Bewerb mit Monoflosse. Im Wettkampf gibt es verschiedene Distanzen von 50 bis 1500 Metern sowie Staffelbewerbe.

Neben dem klassischen Flossenschwimmen gehören auch Streckentauchen und verschiedene Apnoe-Bewerbe zum Wettkampfprogramm. In Wien werden eigene Meisterschaften und Jugendmeisterschaften mit unterschiedlichen Altersklassen ausgetragen.

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Apnoe (Freitauchen)

Tauchen mit nur einem Atemzug

Apnoetauchen oder Freitauchen bedeutet, sich kontrolliert und entspannt mit nur einem Atemzug unter Wasser zu bewegen. Als Wettkampfsport verbindet Apnoe körperliche Fitness, präzise Technik, Atemtechnik und mentale Stärke.

Je nach Disziplin geht es darum, möglichst weit, möglichst lange oder möglichst tief zu tauchen. Im dynamischen Apnoe wird eine möglichst große Strecke unter Wasser zurückgelegt – mit Monoflosse, Bifins oder ohne Flossen. Bei der Statik wird die Luft möglichst lange angehalten. Beim Tieftauchen steht dagegen das Erreichen einer möglichst großen Tiefe im Mittelpunkt.

Apnoe wird sowohl als Breiten- als auch als Leistungssport betrieben und umfasst Wettkämpfe im Schwimmbad sowie im Freiwasser.

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Unterwasserrugby

Teamspiel in drei Dimensionen

Beim Unterwasserrugby treten zwei Mannschaften mit jeweils sechs Spieler gegeneinander an. Mit Maske, Schnorchel und Flossen wird der mit Salzwasser gefüllte Ball unter Wasser gespielt und in den gegnerischen Korb am Beckenboden befördert. Das Spielfeld ist dabei dreidimensional: Gespielt wird nicht nur nach vorne, hinten und zur Seite, sondern auch nach oben und unten.

Unterwasserrugby verbindet Ausdauer, Schnelligkeit, Technik und Teamarbeit und wird in Österreich als Wettkampfsport ausgetragen.

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Mitgliedsvereine

Interessenten an der Ausübung dieser Wettkampfsportarten können sich an folgende LTVW-Mitgliedsvereine wenden:

Weitere Vereine findest du in unserem Vereinsfinder. Stelle den Filter auf „Wettkampftraining“, um alle Vereine zu sehen, die an Wettkämpfen teilnehmen.